ROVER on tour 2010

16.07.2010

Pantry Roverfoto0325.JPGRover von innenNavigationsecke RoverHeute bis Mouzon. Internetmoeglichkeiten werden laestig schwierig. Aber soweit alles klar. Gestern war ich im Krankenhaus wegen einem Nierensteinchen, das mir den Atem raubte, aber inzwischen ist alles wieder gut und wir duesen weiter. 69 Schleusen, 155 m ueber dem Meer. Ansonsten auch mal bei “Marysol” nachgucken (siehe Link).

14.07.2010

foto0315.JPGfoto0316.JPGfoto0318.JPGMittags kommen wir aus den Ardennen raus und landen in Charleville-Mézieres, wo uns ein tropischer Gewittersturm im Hafen beutelt. Nettes Städtchen mit sehr modernem Hafen mit allen Schikanen. Schleusenzähler 61 (wir sind schon ganz schön schnell mit diesen automatischen Dingern, die man per Fernsteuerung antriggert und wo man nach dem Festmachen des Bootes den Fahrstuhl startet, jedes Mal so 2 bis 4 m nach oben), 144 m über NN.

13.07.2010

die Maas in den ArdennenUnd die Maas mäandert weiter durch die Ardennen und wir mit ihr. Eindrucksvoll friedliche stille Landschaft mit hohen bewaldeten Felsen zieht an uns vorüber. Kaum Verkehr, in den Schleusen sind wir allein. Marysol ist nur noch 35 km hinter uns, wird immer wieder aufgehalten. Wir wollten heute nur 8 km bis Revin fahren, aber die dortige Phalanx der holländischen Camping-Motorboote öffnete sich nicht für uns und wir fanden keinen Platz. So endeten wir mehr oder weniger mitten im Wald bei Flusskilometer 48 in völliger Alleinlage. Abends erkunden wir per Bordfahrrad die nächsten 5 km von Land aus.

12.07.2010

Sturm auf der Maasda sollen wir durch? wo ist hier eigentlich vorne? auf halber Strecke das Licht am Ende des Tunnels am Ausgang puuhh - geschafft! genau zielen wo gehts hier weiter? die nächsten warten schon Silke von oben es geht aufwärts Schleuse geht zu downtown Fumay        

Du lieber Himmel! So viel Aufregung! Thema des Tages war nicht das Gewitter mit Tropenregen und Orkanböen, nicht die mit Fernsteuerung zu bedienenden automatisierten Schleusen, sondern der TUNNEL !! Ein bisschen unvorbereitet steuern wir nach der ersten Schleuse plötzlich auf ein Loch in der Felswand zu und schon wird es dunkel. Der Vordermann verdeckt das Tageslicht am Ende des Tunnels und wir sind fast blind. Links, rechts und oben ca. 2m Platz. Nach 565 m Luftanhalten sind wir durch und flutschen sofort in die nächste Schleuse. Heute kurze Etappe, um Marysol aufholen zulassen, aber nach 24 km ist unser Adenalinvorrat für heute sowieso verbraucht und wir bleiben in Fumay. Kleines französisches Dorf zwischen Idylle und Verfall, sehr liebenswert. Da nehmen wir in Kauf, dass Rover beim Anlegen mit dem halb aufgeholten Kiel über die Steine rumpelt. 116 m über NN.

11.07.2010

 SilkeVignette für Frankreich DinantDinantRover unter der Brücke von GivetBelgien wird immer schöner, bis es schließlich in Frankreich übergeht. Heute neun Schleusen, aber eher klein und kein Berufsverkehr. Für die Leinenbedienung bei nur zwei Mann Besatzung müssen wir ein bisschen zaubern, aber mit etwas Übung klappt es ganz gut. Unsere ornitologischen Studien gehen weiter: wir entdecken die Scheue Schleusenschwalbe, die mit dem Schwarzen Schleusenschleim in Symbiose lebt. Ansonsten ist es in erster Linie HEISS. Schleusenzähler 45, Höhe über dem Meeresspiegel 103 m. Marysol ist uns hart auf den Fersen, wird aber durch Schleusenprobleme aufgehalten. Ich kämpfe mit Computerproblemen, stundeslanges Rumfummeln macht schlechte Laune, aber am nächsten Morgen nach ausreichend Kaffee ist die Verbindung wieder möglich. Also: wenn wir mal einige Zeit nichts von uns hören lassen, heißt das nicht notwendigerweise, dass wir untergegangen sind.

09.07.2010

Abendessen in Liègeimg_0920.JPGimg_0924.JPGAKW Tihange, ElectrabelBernd hat alles im Griffdscf9750.JPGdscf9757.JPGimg_0927.JPGimg_0929.JPG Wir tun uns anfangs schwer mit Belgien: eine einzige Industrielandschaft mit Eisenhütten, qualmenden Schloten, Gips-und Kieswerken, Atomkraftwerken und links und rechts der Maas fünf Meter hohe Mauern für den Hochwasserfall. Auch die Schleusen bleiben wegen der Berufsschifffahrt  Adrenalinschwerpunkte. Und die Denkstruktur der vorherrschenden Altersklasse der Motorbootfahrer erschleßt sich mir immer noch nicht… Am Nachmittag wird alles besser, obwohl das Wetter hochofenmäßig bleibt.  Abends landen wir in Namur und sind mit Belgien versöhnt! Exquisites Plätzchen mit DUSCHEN! Hier wollen wir morgen einen Ruhetag einlegen, auf Marysol warten, die schon in Maastricht sind und hier soll auch der Crewwechsel  zwischen Bernd+Hilde und Silke erfolgen.

08.07.2010

  alter Stadthafen von Maastricht Monsterschleuse an belgischer Grenze Heute von Maastricht nach Liège (Lüttich), Belgien. Eine einzelne Monsterschleuse, aber locker überlebt. Unser Schleusenzähler steht auf 31. Was wir bisher von Belgien gesehen haben, ist viel Industrie und Beton. Liège ist in erster Linie HEISS! Ist es bei euch auch so heiß? Unser Thermometer zeigt 49,5 Grad, aber wir arbeiten noch an dem optimalen Standort.

07.07.2010

foto0206.JPGfoto0208.JPGfoto0209.JPGdscf9644.JPGim Julianakanaalfoto0216.JPG11m unter unsdichter VerkehrStadthafen MaastrichtUi Ui Ui, Thema des Tages waren SCHLEUSEN! Nur vier, aber davon einige erschreckend. Glibbrige, schleimige 12m hohe dunkle Wände ragen in den Himmel, die Festmachmöglichkeiten liegen in den richtigen Abständen für 110m-Binnenschiffe, die großen Kollegen lassen ihr Bugstrahlruder teilweise weiterlaufen, was für heftige Turbulenzen sorgt, von dem 20cm-Auspuffrohr des Vordermannes werden wir vergast, alle Fender sind im Einsatz – aber es geht aufwärts. Oben scheint die Sonne wieder, wir kriegen wieder Luft und nachdem unsere Festmacher in den Strudeln beim Ablegen des Monsters vor uns wider Erwarten nicht gerissen sind, können wir die Schleuse verlassen. 9km Erholung auf dem Julianakanaal bis zur nächsten Schleuse. Abends noch eine Kleinschleuse in den alten Stadthafen von Maastricht.

06.07.2010

Gegenkommer aus dem Mittelmeer    dscf9576.JPG  dscf9603.JPG  dscf9492.JPG

Sind in Roermond. Soweit alles klar. Internet-/Handyverbindungen werden kompliziert und teuer. Fühl mich immer noch gestresst, wenn ich ins Internet gehe und eMails abfrage. Die Entschleunigung geht einfach nicht so schnell …

05.07.2010

dscf9478.JPGfoto0204.JPGHeute haben wir nichts kaputt gemacht. Vom Rijn in den Pannerdeschkanaal, dann in den Waal, was das Endstück des Rheins ist, dann über den Waal-Maas-Kanaal (!) in die Maas. Waal sehr breit, sehr schwellig, sehr viel Großverkehr und 3,5 kn Strom in unsere Richtung. Dadurch zischen wir mit bis zu 9 kn an Nijmegen vorbei. Die Maas wieder angenehm ruhig und sinnig, kein Strom, Idylle pur, ein Paradies für Ornitologen.  Marysol holt rasend auf. Wie machen die das?Der Waal-Maas-Kanaal inspiriert uns zur “Saga vom Waal-Maas-Kanaal” (siehe extra Seite).

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